Esther Katharina Kühne // Corporate Design, Editorial Design, Typographie
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Sterne.

In meiner im Zeitraum November 2006–März 2007 entstandenen Diplomarbeit an der FH Potsdam im Studiengang Kom­muni­kations­design habe ich mich mit Sternen auseinandergesetzt.

Den Haupt­teil meiner Diplomarbeit bildet das Buch »Sternstunden – Geschichte(n) eines Symbols«. Im Buch wird die Geschichte der Sternformen beschrieben und untersucht, in welcher Art und Weise Sterne im heutigen Corporate Design ein­gesetzt werden.

Zusätzlich zu dem Buch sind die Karte »Sternbilder – Kartographie eines Symbols« und das erläuternde Beiheft »Sternlegenden – Kategorisierung eines Symbols« entstanden. Die Karte zeigt die während der Arbeit am Buch ge­fundenen Sternformen in thematischen Zusammenhängen, die ­Legende listet die Sternformen nach ihrer Strahlenanzahl katalogisiert auf.

Die drei Teile bilden zusammen ein umfassendes Nachschlage- und Stöberwerk, mit dem man sich auf vielfältige Weise den Sternformen annähern kann.

 

Sternstunden – Geschichte(n) eines Symbols

Wo kommen Sterne her? In welchem Zusammenhang steht die Sternform mit den Himmelskörpern, die wir ebenfalls als Sterne bezeichnen? Welchen Wandel hat die Form im Laufe der Geschichte vollzogen? Wie wird die Sternform heute eingesetzt?

Der Theorieteil meiner Diplomarbeit beschäftigt sich (auf die europäische Geschichte bezogen) mit diesen Fragen auf 265 reich bebilderten Seiten. Über 300 Photos und Abbildungen unterstützen das Geschriebene visuell und dienen gleichzeitig als Beleg für die Formenvielfalt.

 

 

Das Buch teilt sich in fünf Abschnitte: Die Einführung, den kunstgeschichtlichen Hauptteil, der den Schwerpunkt des Buches bildet, die Kategorisierung der Sternformen, den designtheoretischen Teil, in dem die Sterne in der praktischen Anwendung untersucht werden und schließlich das Fazit.

 

 

Das Buch ist schlicht in dunkelblaues Papier eingebunden und mit einem geprägten Titel versehen.

 

Sternbilder – Kartographie eines Symbols

Als Erweiterung der Sternkategorien des Buches, bzw. zur Veranschaulichung derselben, sind die im Laufe der Diplomarbeit gefundenen Sternformen in vektorisierter, teilweise vereinfachter Form auf einer großen Sternkarte (77×85 cm) dargestellt.

 

 

Die Formen sind in fiktiven Sternbildern thematisch zusammengefasst. So stehen beispielsweise alle Sterne, die in einer Himmelskrone der Maria Verwendung gefunden haben, in einem Sternbild, oder es sind alle ägyptischen Sterne in einem Bild zusammengefasst. Hier finden Sie eine Liste der Sternbilder.

Die Karte bietet so einen Überblick, welche Sternformen in einem ähnlichen Kontext verwendet wurden (und auch heute noch verwendet werden). Jeder einzelne Stern ist mit einer drei­stelligen Nummer versehen, die auf eine Erläuterung im Beiheft »Stern­legenden« verweist.

Die Karte wird ähnlich einem Stadtplan zusammengefaltet und ist analog zum Buch mit einem dunkel­blauen Umschlag versehen, auf dessen Rückseite eine kurze Erläuterung festgehalten ist. Zusammengefaltet ist die Karte ebenso groß wie das Begleitheft, sie kann aber auch ungefaltet als Poster verwendet werden.

 

Sternlegenden – Kategorisierung eines Symbols

In diesem Heft sind die 184 Sternformen, die auf der Karte »Sternbilder« thematisch zusammengestellt sind, nach den äußeren Formmerkmalen – Strahlenanzahl und Stil – sortiert aufgelistet. Die dreistelligen Nummern verweisen auf das Pendant der Sternform auf der Karte. Kurze Erläuterungen geben Auskunft über Herkunftsort, Alter und Verwendungszweck der Sternformen. Möchte man mehr über die Form wissen, kann man die Zahl in eckigen Klammern am Ende der Kurzbeschreibung verfolgen: Sie zeigt wiederum die Nummer der Abbildung im Buch »Sternstunden« an.

 

 

Das Heft ist – optisch an das Buch angelehnt – dunkelblau eingebunden und greift gestalterisch Elemente aus dem Logoteil des Buches auf. Es bildet im Drei­gespann die visuelle Brücke zwischen der klassischen Buch­gestaltung mit zahlreichen Abbildungen und der vektor­basierten Karten­illustration.

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